Geschichte entdecken erleben und bewahren...

viel Spass

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Historischen Vereins der Gemeinde Nalbach e. V.

Aufgabe des Vereins ist die Pflege und Erhaltung des Kulturgutes, Volkstums und Brauchtums der Gemeinde Nalbach und ihrer Umgebung.

Zu diesem Zweck haben wir im Jahr 2010 damit begonnen, die bisher von Einzelpersonen durchgeführten Nachforschungen zu bündeln und uns gegenseitig auszutauschen.

Bei den Gründern dieses noch  jungen Vereins handelt es sich um eine Gruppe von Leuten, die sich über Jahrzehnte der Erforschung unserer näheren Heimat hingegeben haben oder aber auch von Leuten, welche die Geschichte zur Heimat verbindet. Wir brauchen aber auch die tatkräftige Unterstützung all derer, die sich für die Geschichte ihrer Heimat interessieren und sich für die Geschichtspflege verantwortlich fühlen.

Wenn Sie in irgendeiner Art und Weise bei uns mitmachen möchten - nichts leichter als das:


Aufruf

Wir sind natürlich ständig auf der Suche nach historischen Fotos, Bildern, Postkarten, oder wie auch immer gearteten, sonstigen historischen Dokumenten bis hin zu persönlichen Aufzeichnungen. Auch - und das sei hier noch einmal ganz besonders betont - wenn Sie diese selbst vielleicht für wertlos halten!

Sprechen Sie uns an.

Wir versichern Ihnen, dass wir Ihre Dokumente, Fotos usw. sorgsam behandeln und dass Sie diese umgehend zurückerhalten.

Insbesondere sei in diesem Zusammenhang noch darauf hingewiesen, dass wir die Möglichkeit haben, von den Materialien auch vor Ort Kopien anzufertigen. Sie bräuchten Bilder oder Dokumente also nicht einmal für kurze Zeit außer Haus zu geben! Bei Bestehen etwaiger Urheberrechte, vor allem im Zusammenhang mit Veröffentlichungen, sorgt der Verein selbst für das Erwirken der notwendigen Genehmigungen.


Aktuelles:

12.09.2026.     20 Jahre Litermontmuseum mit Geschichtspark  

04.10.2026     Vereinsfahrt 2026 (Ziel der Tagesfahrt wird noch bekannt. gegeben )

                       Jahresabschlussessen ( noch kein Termin bekannt )

Termine des Verein für Landeskunde im Saarland e.V.(VLS)

11.08.2026 Gradselääds" Mundartabend in Gisingen

16.08.2026 Ausstellung zwischen Wald und Wiese. Habach Bauernhaus

19.08.2026 Gradselääds Mundartabend in Homburg

24.08.2026 Geschichte der Burgkapellen in der Pfalz Pirmasens

27.08.2026 Gradselääds Mundartabend in Ottweiler

29.08.2026 Ausstellung " Glasarche 3 " Homburg Schwarzenacker

06.09.2026 "50 Jahre Saarländische Naturlandstiftung FH Neuhaus SB

13.09.2026 Die Schulzeit im Rahmen Unsere Heimat am Petersberg

Das Litermontmuseum

Öffnungszeiten für das Jahr 2026 :

Übergabe der Standarte des Hütten - und Werkarbeiter Vereins Nalbach an den Historischen Verein Nalbach zum dortigen Verbleib.

Wanderkultur2025

120 Jahre Hochofen auf dem Weg zum grünen Stahl

Mitgleiderrecherchen

Nalbach

Lauf der Prims in letzten 300 Jahren

Ernst-Rudolf Hein erforscht und dokumentiert den Verlauf  des heimatlichen Flusses.

Wussten Sie, dass es in der Prims zwischen Dillingen und Nalbach mal eine Insel gab? Oder dass der erste Nalbacher Fußballplatz direkt am Ufer der Prims östlich der heutigen Primsbrücke lag? Seit mehr als zehn Jahren erforscht Ernst-Rudolf Hein, der in Nalbach wohnt, sich mit dem Lauf der Prims in den letzten 300 Jahren. Der Fluss hat immer wieder seinen Lauf verändert und wurde im vorigen Jahrhundert Primsverlaufmehrmals begradigt.

Informationen hierüber sammelte Hein aus alten Katasterkarten, Zeitschriften und Archiven. Eine der ältesten Karten, auf die Hein im Internet gestoßen ist, stammt aus dem Jahr 1730. Es ist eine Darstellung des französischen Militärgeografen Naudin.

Mosaikartig setzte Hein sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Informationen  über den Primsverlauf früherer Zeiten zusammen. Nur so war es ihm möglich, den einstigen Verlauf der Prims zwischen Dillingen und Körprich kartografisch in einer Ansicht darzustellen. Der gebürtige Dieffler hat sich mit seinen Recherchen sehr viel Arbeit gemacht. Auf das Ergebnis kann er stolz sein. Noch nie gab es eine derartig zusammenhängende Darstellung des heutigen und früheren Verlaufs der Prims im Nalbacher Tal.

So „schlängelte“ sich die Prims in früheren Zeiten durch das gesamte Tal bevor sie nach 1935 und 1945 an vielen Stellen begradigt wurde. Unsere Vorfahren hofften, die Hochwassergefahren durch eine radikale Begradigung des Flusses mindern zu können. Doch wie sich erst Jahre später zeigte, wurde das Problem lediglich auf Saar, Mosel und Rhein verlagert!

Der Nalbacher „Prims-Erforscher“ Hein komplettiert seine Recherchen sukzessive und belegt die detaillierten Nachforschungen mit alten Bildern. Sollten Sie Waschungen im Wassernoch über alte Fotos oder Karten im Zusammenhang mit der Prims verfügen, wäre Hein sehr daran interessiert, Kopien davon für sein „Forschungsprojekt“ erstellen zu können. Selbstverständlich werden die Originale wieder unversehrt an Sie zurückgegeben. Sohn von Herr HeinErnst-Rudolf Hein ist unter nachfolgend aufgeführter Telefonnummer zu erreichen: 06838-82211. Die Mailanschrift und Telefonnummer der Vorsitzenden des Historischen Vereins der Gemeinde Nalbach e. V. finden Sie auf dieser Website unter dem Button „Kontakt“.

Text/Bilder: Dieter Lorig


Piesbach

Chronist von Piesbach und Radio-Wetterfrosch

Hans-Georg Engel erstellte Piesbacher Ortschronik und gab Wetterinfos.

Über 20 Jahren befasste sich Hans-Georg Engel mit der Erforschung der Geschichte seines Wohnortes. Und so ganz nebenbei sammelte er noch lokale Wetterdaten! Tag für Tag stellte er als ehrenamtlicher „Wetterfrosch“ die meteorologischen Informationen über gemessene Regenmengen und Temperaturen dem heimischen Radiosender SR3 zur  Weiterververbreitung zur Verfügung. 

2006 hatte der Senior unseres Vereins gemeinsam mit Frauen seines Wohnortes und der Gemeineverwaltung ein Buch herausgebracht über alte Piesbacher Koch- und Backrezepte. Doch sein wichtigstes Betätigungsfeld war die Recherche von geschichtlichen Zusammenhängen über Piesbach. Hierfür hatte Engel zahlreiche Archive durchstöbert und zudem die amtlichen Beschlussbücher der einst selbstständigen Gemeide Piesbach-Bettstadt sowie die Chronik der Pfarrkirche gelesen. „Zu dieser Freizeitbeschäftigung kam ich wie die Jungfrau zum Kind“, erzählte Engel. Vier Jahre nach seiner Pensionierung als Geschäftsführer von mehreren Kaufhäusern bat ihn der damalige Piesbacher Schulleiter, einen Teil der Piesbacher Schulchronik, die in Sütterlin-Schrift geschrieben war, zu „übersetzen“. Diese Tätigkeit machte den damals fast 70-Jährigen sehr neugierig. Noch im fortgeschrittenen Seniorenalter erlernte er den Umgang mit dem PC, um so geschichtliche Daten erfassen und elektronisch abspeichern zu können.

Über die Schulchronik kam Engel zur Erforschung der Piesbacher Ortschronik. Erstaunlich ist, wie präzise er die Sachverhalte früherer Zeiten in seinem Ort recherchiert und dokumentiert hat. Fast schon „Kultstatus“ hatte die Rubrik im Mitteilungsblatt der Gemeinde Nalbach, in der Engel Woche für Woche Blick auf Piesbachübersichtlich und kurz Einblicke in geschichtliche Ereignisse von Piesbach gab..

Wünschenswert wäre gewesen, wenn Engel sein komplett gesammelten Wissen über die Geschichte von Piesbach in einem oder mehreren Publikationen für die Allgemeinheit veröffentlichen hätte. „Daran arbeite ich noch“, gab der rüstige Senior lächelnd zu verstehen. Engel war Mitglied in der heimatkundlichen Vereinigung des Landkreises Saarlouis und hatte in der Vergangenheit im gemeindlichen Projekt seines Wohnortes „Unser Dorf hat Zukunft“ aktiv mitgearbeitet. Unter anderem für sein geschichtliches Engagement wurde ihm 2011 der Nalbacher Bürgerpreis verliehen.

Text/Bilder: Dieter Lorig


Körprich

Sammler, Heimatforscher und Autor

Der Körpricher Achim Kallenborn erforscht Vergangenheit in allen Nalbacher Ortsteilen.

Achim Kallenborn stammt aus Piesbach und lebt seit 2006 mit seiner Familie in Körprich. Er hat sich auf die Erforschung der Ortsgeschichte von Nalbach, aller vier Ortsteile und der angrenzenden Region spezialisiert. Seit Jahren sammelt der gelernte Schlosser  Fotos, alte Dokumente, Bücher und Zeitschriften mit heimatgeschichtlichem Zusammenhang. Daraus sind bis jetzt drei Bücher entstanden.

So hat Kallenborn bereits im Jahr 2006 das Buch „Kriegsopfer aus dem Ortsteil Piesbach“ herausgebracht. In dieser Chronik sind die Schicksale der 135 aus Piesbach stammenden Soldaten und Zivilisten mit Bildern und Texten dokumentiert.

Im Jahr 2008 brachte Kallenborn sein zweites Buch heraus. Der Titel: „Kriegsopfer aus den Ortsteilen Bilsdorf und Körprich“. Kallenborn nutzte seine Erfahrungen aus seinem ersten Buchprojekt und veröffentlichte 2008 ein Buch über die insgesamt 152 Gefallenen und Kriegsopfer aus Körprich und Bilsdorf.

Durch seine umfangreichen Recherchen für seine beiden ersten Bücher gelangte Kallenborn an viele zusätzliche Fotos und Informationen. Dies war Anlass für ihn, ein drittes Buch herauszubringen: „Der Westwall im Bereich Nalbach und das Leben in der NS-Zeit“.

Achim KallenbornHierin stellte der Körpricher viele interessante Fotos zum Thema Westwall und die schwierigen Lebensumstände während der Kriegszeit zusammen. So stellt dieses Buch mit 150 Seiten und 200 Fotos sowie Skizzen  heute ein besonders seltenes Zeitdokument dar.

Das Buch über den Westwall wie auch über die Kriegsopfer von Körprich/Bilsdorf sind noch beim Autor zum Preis von jeweils 22 Euro zu erhalten.

Kallenborn sammelt weiterhin Fotos, Berichte, alte Sammelobjekte sowie Kriegshinterlassenschaften und Zeitzeugenaussagen.

Kontaktaufnahme per Telefon: 06838-82678.

Text/Bilder: Dieter Lorig


Bilsdorf

Journalist, Autor und Heimatdokumentarist

Dieter Lorig ist vielseitig publizistisch und in der Heimatforschung tätig.

Seit mehr als 30 Jahren ist Dieter Lorig in seiner Freizeit publizistisch aktiv. Besonders liegt ihm die Geschichte seines Heimatortes und seiner Heimatgemeinde am Herzen. In weit über 1000 Artikeln berichtet er seit 1982 in der SAARBRÜCKER ZEITUNG über lokale Geschehnisse und Menschen in der Gemeinde Nalbach sowie deren Umgebung. In den vielen Zeitungsberichten von Lorig „spiegelt“ sich seit Jahrzehnten das „wahre“ Leben in seiner Heimatgemeinde wider. Dabei hat es sich der engagierte Heimatdokumentarist zur besonderen Aufgabe gemacht, äußerst verständlich über heimatgeschichtliche Zusammenhänge zu schreiben. So wird der gelernte Eisenbahner im Range eines Orberamtsrates durch seine zahlreichen Publikationen in der Zeitung und in der Heimatzeitschrift des Landkreises Saarlouis zum „Zeitzeugen“ für nachfolgende Generationen über das heutige Leben in seiner Wohngemeinde.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Recherchen ist die Verfolgung und Vertreibung von Menschen in seiner Heimat während der Nazizeit. Lorig hat beispielsweise das Leben und Sterben des in Nalbach geborenen Märtyrerpriesters Jakob Ziegler lückenlos dokumentiert und publiziert.

Jüngstes Buchprojekt von Lorig ist eine reich bebilderte Dokumentation über die Bilsdorfer Pfarrgeschichte der letzten 120 Jahre. Sein erstes Buch schrieb der Bilsdorfer 1986 über die Historie des Büschfelder SaarGummiWerkes.

Bekannt ist er zudem für zahlreiche Zeitungsartikel über die Geschichte und Entwicklung der Eisenbahn in unserer Region. In den 1990-er Jahren produzierte Lorig mit dem Nalbacher RadioTeam eine eigene Sendung im regionalen Bürgerradio. Natürlich fand die Heimatgeschichte häufig Platz in seinen Sendungen.

Kontakt: Tel. (06838) 2971

(www.dieter-lorig.de)

L😀

Bildergalerie

Fahrt nach Verdun am 03.10.2018


Schloss Veldenz 20.10.2013



Bunkeranlage Hackenberg 16.10.2016



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